Nur vier Punkte trennen den VfL Wolfsburg vom Relegationsplatz. Am Wochenende könnte der Vorsprung weiter schmelzen, denn mit dem FC Bayern München kommt ein wohl übermächtiger Gegner in die Autostadt. Trainer Martin Schmidt muss vor dem Duell mit dem Tabellenführer um seinen Job fürchten. Genau wie auch Sportdirektor Olaf Rebbe.

Nach Informationen des ‚kicker‘ wird beim VfL hinter verschlossenen Türen über mögliche Nachfolger diskutiert. Gerne würden die Wölfe wohl Horst Heldt von Hannover 96 loseisen. An diesem Vorhaben biss sich zuletzt aber auch der 1. FC Köln die Zähne aus und so erscheint ein Wechsel des 48-Jährigen zum VfL äußerst unwahrscheinlich. 96-Präsident Martin Kind plant langfristig mit Heldt, der auf der heutigen Pressekonferenz betonte, dass kein Kontakt zu Wolfsburg besteht.

Ein weiterer Kandidat für den Managerposten ist Jörg Schmadtke. Der 53-Jährige ist nach seinem Rauswurf in Köln vereinslos und hat sein gutes Gespür für eine sinnvolle Kaderplanung durchaus schon nachgewiesen.

Nicht ausgeschlossen ist, dass die Wolfsburg-Bosse bei einer Entlassung von Rebbe gleich Tabula Rasa machen und auch den von ihm installierten Schmidt vor die Tür setzen. Ein Nachfolge-Kandidat wäre Jens Keller, der Anfang Dezember trotz guter Bilanz bei Union Berlin seinen Hut nehmen musste. Eine deutliche Niederlage gegen die Bayern könnte den Prozess beschleunigen.