Vor zwei Tagen vermeldete der weißrussische Erstligist BATE Borisov den Wechsel von Aliaksandr Hleb. Der ehemalige Spieler vom VfB Stuttgart wurde sogleich auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Im Zuge dieser Veranstaltung brachte Hleb allerdings das vermeintliche Interesse des Hamburger SV an seinen Diensten ins Gespräch – und sorgte damit für Verwirrung.

Mit Hamburg ist alles in Ordnung. Es ist in Arbeit“, wird der Nationalspieler Weißrusslands auf der Homepage seines neuen Arbeitgebers zitiert. BATE-Vorstandsvorsitzender Anatoli Kapski nährt die Spekulationen, indem er anmerkt, dass Hleb den Verein bis Ende August wieder verlassen könne und man ihm bei einem Wechsel keine Steine in den Weg legen würde.

Hleb-Berater Uli Ferber wies die Spekulationen jedoch umgehend zurück. „Aliaksandr kann zwar bis zum 31. August wieder aus seinem Vertrag aussteigen, zum HSV gibt es jedoch keinen Kontakt“ so Ferber gegenüber der ‚Hamburger Morgenpost‘. Auch Frank Arnesen will von den Gerüchten nichts wissen und dementiert das Interesse: „‚Das stimmt nicht“, so der HSV-Manager.

Der 31-jährige Hleb schwärmte zuletzt von einer Rückkehr in die Bundesliga. „Deutschland ist meine zweite Heimat, dort bin ich ein großer Spieler geworden. Ich würde schon sehr gern wieder in der Bundesliga spielen“, so der Mittelfeldspieler Ende Mai. Ob der HSV sich mit dem als schwierig geltenden Hleb einen Gefallen tun würde, ist fraglich. Sicher ist nur, dass der Hamburger SV nach wie vor händeringend einen neuen Spielgestalter sucht.