Ronaldo machte in dieser Saison den Anfang. Der ehemalige Weltfußballer beendete seine Karriere aus körperlichen Gründen. Zu viele Verletzungen und Schmerzen zwangen den 34-Jährigen zum Rücktritt – und sofort tauchten Gerüchte auf, wonach er für ein ordentliches Gehalt in die russische Liga wechseln könnte.

Der Brasilianer ist nicht der einzige, der noch in diesem Jahr die Schuhe an den Nagel hängt. Folgende Spieler haben ihr Karriereende bereits angekündigt.



Torsten Frings: 34 Jahre ist der ehemalige Nationalspieler von Werder Bremen mittlerweile alt. Sein Vertrag läuft im kommenden Sommer aus, alle Zeichen stehen auf Abschied. „Der Trend geht dahin, dass ich aufhöre. Die allerletzte Entscheidung ist aber nicht getroffen“, berichtet Frings in der ‚Bild‘. Ein letztes Gespräch mit Trainer Thomas Schaaf steht noch aus, dann soll die Entscheidung fallen. Pläne für die Zukunft hat er schon: „Wenn es denn so kommt, werde ich erstmal den Trainerschein machen.

Edwin van der Sar: Nach der Weltmeisterschaft trat der Niederländer aus der Nationalmannschaft zurück. Ein knappes Jahr später folgt das endgültige Ende: Manchester United braucht zur kommenden Saison einen neuen Torhüter. Die ‚Red Devils‘ sind van der Sars vierte Station im Profigeschäft. Zuvor spielte der 40-Jährige in seinen 21 Jahren als Profi bei Ajax Amsterdam, Juventus Turin und dem FC Fulham. Fünf niederländische und zwei englische Meisterschaftstitel sowie zwei Champions League-Triumphe stehen zu Buche. Zudem gewann van der Sar den UEFA-Cup und den Weltpokal.

Paul Scholes: Der Engländer ist der zweite Routinier, der Manchester United zur kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung steht – nach aktuellem Stand zumindest. Scholes spielte sein ganzes Leben nur für die ‚Red Devils‘, ein Vereinswechsel kam für den 36-Jährigen nie infrage. 1993 unterschrieb er seinen ersten Profivertrag. Ursprünglich plante er, seine Karriere schon im Sommer 2010 zu beenden, ließ sich dann zu einem weiteren Jahr überreden.

Mathias Hain: Der 37-Jährige hätte wohl nicht zu träumen gewagt, jemals in seiner Karriere mit Frings, van der Sar und Scholes in einer Reihe genannt zu werden. Doch auch die Nummer 2 des FC St. Pauli hängt ihre Handschuhe im kommenden Sommer an den Nagel. In der vergangenen Saison noch weitgehend verlässliche Stammkraft, feierte Hain den überraschenden Aufstieg in die Bundesliga. Dort verlor er seinen Stammplatz an Leihgabe Thomas Kessler. Sollte im Sommer Not herrschen, steht der ehemalige Braunschweiger, Fürther und Bielefelder für ein weiteres Jahr bereit.