Sebastian Kehl hat unterstrichen, dass man keine Spekulationen um die Zukunft von Trainer Lucien Favre aufkommen lassen will. Der Leiter der Lizenzspielerabteilung von Borussia Dortmund sagt im Interview mit ‚Funke Sport‘: „Wir führen keine Trainerdiskussion.“ Vorausgegangen war die Frage, ob Favre im Borussen-Duell gegen Spitzenreiter Gladbach am morgigen Samstag (18:30 Uhr) um seinen Job spiele.

Kehl: „Gegen Gladbach geht es einzig und allein darum, dass wir die Situation annehmen, mit viel Lust vor über 80.000 Zuschauern in unserem Stadion ein gutes Spiel zu liefern, wie wir es in dieser Saison zu Hause schon gegen Leverkusen, Barcelona oder Bayern München gezeigt haben.“ Rückendeckung also für den kritisierten Coach, dem zuletzt vermehrt Sturheit und mangelnde Motivationsstärke vorgeworfen wurden.

Kehl betont, dass er Favre gegenwärtig „nicht verändert“ und „sehr aufgeräumt, mit klaren Vorstellungen“ erlebe. Der Schweizer habe „seinen Weg, hat seine Arbeitsweise von der er absolut überzeugt ist, und die uns so im letzten Jahr auch so erfolgreich gemacht hat. Von dieser Arbeitsweise kehrt er nicht ab.“ Favre war 2018 von OGC Nizza zum BVB gekommen und den BVB mit 76 Punkten zur Vizemeisterschaft geführt.