Acht Millionen Euro für Serge Gnabry. Das Schnäppchen ließ sich der FC Bayern im Sommer nicht entgehen. Da im Starensemble des FC Bayern aber nicht wirklich Platz für den Nationalspieler war, wurde der Ex-Bremer an die TSG Hoffenheim verliehen.

Im Kraichgau soll der 22-Jährige auf hohem Niveau Spielpraxis sammeln, um möglicherweise die langfristige Nachfolge von Franck Ribéry beim Rekordmeister antreten zu können. Aus Gnabrys Sicht aber dient die Leihe vor allem dem Zweck, nicht in München spielen zu müssen.

Wollte Gnabry nie nach München?

Wie ‚Sport1‘ berichtet, wollte der in Stuttgart geborene Deutsch-Ivorer aufgrund seiner Erfahrungen beim FC Arsenal eigentlich gar nicht zu den Bayern. Der deutsche Meister aber besaß ein Vorkaufsrecht. Nur so sei es für Werder Bremen zuvor möglich gewesen, den Confed Cup-Sieger von der Themse an die Weser zu holen. Nun aber, so berichtet der TV-Sender weiter, will er nicht mehr zu den Bayern zurück, sondern in Hoffenheim bleiben.

Das wiederum dürfte der TSG in die Karten spielen, die sich zuletzt zuversichtlich zeigte, dass Gnabry über die Saison hinaus bei 1899 bleibt. „Ich habe große Hoffnung, ja“, sagte Manager Alexander Rosen dem ‚kicker‘.

Der ‚Sport1‘-Bericht wiederspricht allerdings den jüngsten Aussagen Gnabrys. „Im Sommer gehe ich definitiv nach München. Es sei denn, für die andere Seite ändert sich etwas. Manchmal geht das im Fußball ja innerhalb kürzester Zeit. Aber mein Ziel und mein Plan ist, nächste Saison bei Bayern zu spielen“, kündigte der Flügelstürmer an.