In Teilen ist die Situation bei James Rodríguez eindeutig. Für 42 Millionen kann der FC Bayern München den Techniker mit dem feinen linken Fuß im kommenden Sommer von Real Madrid abkaufen. Die Königlichen selbst haben dem nichts entgegenzusetzen – zumindest auf den ersten Blick.

Denn offen bleibt die Frage, ob James überhaupt dauerhaft bei den Bayern bleiben will. Immer wieder ist zu hören, dass eigentlich Real der Traumverein des Südamerikaners ist. Wie die ‚Sport Bild‘ berichtet, deutet zudem vieles darauf hin, dass die Münchner mit James noch keine Vereinbarung hinsichtlich einer langfristigen Anstellung an der Säbener Straße getroffen haben. Und genau an diesem Punkt könnte Madrid ansetzen.

Wollen die Spanier tatsächlich um James kämpfen, bräuchten sie dessen Hilfe. Spricht sich der 27-Jährige öffentlich gegen eine Zukunft bei den Bayern aus, wäre eine Rückkehr zu Real denkbar. Allerdings müsste Florentino Pérez dann tief in die Tasche greifen, um dem deutschen Rekordmeister seine Option abzukaufen.

Mit Juventus Turin mischt laut italienischen Medienberichten noch ein dritter Klub mit im Poker um James. Auch bei den Bianconeri soll der Nationalspieler weit oben auf der Wunschliste stehen. Angesichts der Konstellation mit Real und Bayern dürfen sich die Italiener aber wohl nur Außenseiterchancen ausrechnen.

FT-Meinung: James’ Zukunft bleibt offen. Berater Jorge Mendes drängt auf Gespräche noch vor der Winterpause. Wie die Verhandlungen dann laufen werden, hängt stark von Niko Kovac ab. Sieht der Bayern-Coach James nur als Teilzeitkraft, wird dieser auf eine Veränderung im kommenden Sommer drängen.