Joshua Kimmich würde auch beim FC Bayern gerne an der Seite von DFB-Kollege Kai Havertz auflaufen. Auf entsprechende Nachfrage von ‚Sport1‘ sagte der 23-Jährige nach der Partie gegen Russland (3:0): „Ich kann ihn nicht kaufen, aber er ist ein Spieler, der sehr gut zu uns passen würde.“

In Leipzig kam Havertz zu seinem zweiten A-Länderspieleinsatz. 65 Minuten lang durfte der 19-Jährige im zentralen Mittelfeld sein Können zeigen. Kimmich schwärmt: „Er hat das überragend gemacht, er war der beste Mann auf dem Platz.“ Den 3:0-Schlusspunkt von Serge Gnabry bereitete Havertz mustergültig vor.

„Noch nie gesehen“

Auch im Leverkusen-Trikot spielt der junge Linksfuß eine bärenstarke Saison. Für die häufig kriselnde Bayer-Elf markierte Leistungsträger Havertz 11 Scorerpunkte (sechs Tore, fünf Assists) in 16 Pflichtspielen. Teamkollege Julian Brandt schwärmte einst: „Ich habe noch nie einen jungen Spieler gesehen, der am Ball so ruhig ist. Junge Spieler neigen sonst dazu, dass sie nervös werden, wenn sie in der Bundesliga unter Druck gesetzt werden. Kai nicht. Das macht er überragend.“

Bis 2022 ist Havertz noch an Bayer Leverkusen gebunden. Treibt er seine Entwicklung weiter voran, ist davon auszugehen, dass er seinen Vertrag nicht erfüllen wird. In Leverkusen darf man sich dann auf einen warmen Geldregen freuen. Medien spekulierten zuletzt bereits über Ablösesummen im dreistelligen Millionenbereich. Ihren Hut in den Ring werden womöglich auch die Bayern werfen. Präsident Uli Hoeneß kündigte für den Sommer einen großen Umbruch an. Und als junger deutscher Shootingstar passt Havertz allemal ins Profil des Rekordmeisters.