Michael Gregoritsch pocht auf seinen Abschied vom FC Augsburg. „Für mich ist jetzt klar, dass ich im Winter aus Augsburg weg bin“, zitiert die österreichische ‚Kleine Zeitung‘ den 25-jährigen Angreifer, der seine persönliche Lage bei den Fuggerstädtern als „beschissen“ bezeichnet.

Seit dem 6. Oktober hat der Linksfuß nicht mehr in der Startformation gestanden. Und das, obwohl er zweifelsohne zu den begnadeteren Offensivspielern der Augsburger zählt. Trainer Martin Schmidt setzt schlichtweg nicht auf Gregoritsch, der schon im Sommer öffentlich mit einem Abschied geliebäugelt hatte.

Damals zeigte der SV Werder Bremen großes Interesse. Gescheitert ist der Wechsel letztlich an der Höhe der Ablöse. „Es lag ein Angebot auf dem Tisch, das ist ein offenes Geheimnis“, bestätigt Gregoritsch. Ob die Bremer nach wie vor zuschlagen wollen, ist nicht verbrieft. Bedarf hätte man an der Weser seit der schweren Verletzung von Niclas Füllkrug vor allem im Sturmzentrum.

Heißes ThemaFT-Meinung: Man darf gespannt sein, wie man Gregoritschs öffentliches Statement in Augsburg aufnimmt. Man könnte ihm die Tür öffnen, um wenigstens noch etwas Ablöse zu kassieren, oder prinzipientreu auf die Vertragserfüllung pochen. Ob die Bremer erneut in den Poker einsteigen werden, ist zudem offen.