Der FC Bayern könnte Julian Nagelsmann nicht per Sofortkauf aus dessen bis 2021 datierten Vertrag bei der TSG Hoffenheim herauskaufen. Mark Kosicke, Berater der 30-jährigen Coaches, klärt in der ‚Bild am Sonntag‘ auf, sein Klient besitze keine Ausstiegsklausel.

Ich äußere mich in der Regel nicht zu Vertragsinhalten. In diesem Fall muss ich mal eine Ausnahme machen, da mir über eine Ausstiegsklausel von Julian in Hoffenheim nichts bekannt ist“, verrät Kosicke.

Nagelsmann hatte seinen Vertrag im Kraichgau erst im Juni um zwei Jahre verlängert. Ein klares Signal, dass er mit der TSG noch größere Pläne hat. Dennoch heizte er selbst unter der Woche die Diskussionen an, er könnte schon bald die Nachfolge von Carlo Ancelotti beim FC Bayern antreten.

Nagelsmann entschärft

Der FC Bayern spielt in meinen Träumen schon eine etwas größere Rolle. Ich habe viele Jahre in München gelebt, komme aus Landsberg am Lech“, sagte der Trainer von 1899 und ergänzte: „Meine Frau und mein Kind ziehen demnächst nach München. Wir bauen dort ein Haus. Wir haben eine familiäre Verbindung dorthin. Das ist unsere Heimat.“

Allerdings relativierte Nagelsmann diese Aussagen einige Tage später: „Es ging einfach um Zukunftspläne und Visionen, und nicht um einen aktuellen Bezug oder eine Nachfolgeregelung. Und ich habe schon in ganz vielen Interviews betont, dass es ein Traum von mir ist, mal einen Weltklub zu trainieren und Titel zu gewinnen. […] Auch das mit dem Hausbau, das hat nichts mit dem FC Bayern München zu tun.“