Nach schweißtreibenden Verhandlungen lässt der 1. FC Köln Anthony Modeste ziehen. Nach Informationen der ‚Bild‘ haben die Domstädter ihrem Torjäger die Freigabe für den Wechsel zu Tianjin Quanjian gegeben. „Inzwischen sollen die Köln-Bosse die Vereins-Gremien über den bevorstehenden Mega-Deal informiert haben“, schreibt das Boulevard-Blatt und berichtet von einer Ablöse, die über 35 Millionen Euro beträgt.

Für Cheftrainer Peter Stöger dürfte die Einigung keine große Überraschung mehr sein. Der Österreicher war schon von einem Weggang des Angreifers ausgegangen, sagte zuletzt: „Wir haben den Verkauf von Kevin Wimmer ebenso kompensiert wie den von Yannick Gerhardt. Wir werden es auch diesmal schaffen.“ Modeste selbst winken im Reich der Mitte zehn Millionen Euro netto pro Jahr.

Der Effzeh wird einen Teil der Einnahmen für einen passenden Nachfolger ausgeben. Ganz oben auf der Liste steht Jhon Córdoba vom FSV Mainz 05. Dessen Berater Christian Wein verkündete unlängst: „Wenn es die Möglichkeit gibt, sportlich den nächsten Schritt zu machen, würde er diese gerne annehmen.“ Die Aussage darf man durchaus als Fingerzeig in Richtung Europa League verstehen. Diese winkt bekanntermaßen am Geißbockheim.

Billig ist Cordoba allerdings nicht zu haben. Dem Vernehmen nach verlangt Mainz satte 20 Millionen für den bulligen Stürmer. Und da man nun weiß, wie viel der 1. FC Köln durch den Verkauf von Modeste einnimmt, wird der Preis sicherlich nicht sinken. Jörg Schmadtke stehen die nächsten schweißtreibenden Verhandlungen ins Haus.