Ausflüchte wollte ein sichtlich frustrierter Unai Emery im Anschluss an die 1:2-Niederlage in der Europa League gegen Eintracht Frankfurt schon gar nicht mehr suchen. „Ich kann alle Kritik an mir und der Mannschaft verstehen“, sagte der Spanier, „wir sind in einer nicht so guten Phase.“

Diese nicht so gute Phase könnte für Emery bereits das Ende seiner Amtszeit bedeuten. Dem ‚Guardian‘ zufolge befindet sich der 48-jährige Cheftrainer der Gunners mehr denn je „auf dünnem Eis“. Ob er am Sonntag (15 Uhr) gegen Norwich City noch an der Seitenlinie stehen wird, ist fraglich. Als potenzieller Nachfolger wird Nuno Espírito Santo gehandelt, der allerdings vertraglich noch an die Wolverhampton Wanderers gebunden ist.

Ich denke, dass wir besser sind als wir es momentan zeigen: Die Spieler, die anderen Coaches und ich. Wir haben Selbstvertrauen verloren und müssen gewinnen“, so Emery, „aber ehrlich, die Reaktion der Spieler in der ersten Halbzeit war gut.“ Damit hat Emery Recht, denn Arsenal dominierte die Eintracht in Durchgang eins fast nach Belieben – nur helfen wird es dem ehemaligen Sevilla-Trainer am Ende wohl nicht.