Am kommenden Samstag könnte Eintracht Frankfurt aus einer starken Saison eine herausragende machen. Der Sieg im DFB-Pokal wäre nicht nur der größte Erfolg der jüngeren Vereinsgeschichte, er würde auch die Hintertür nach Europa aufstoßen. Naturgemäß sind die Hessen aber gegen den FC Bayern der krasse Außenseiter. Das Spiel gegen das neue Team von Niko Kovac wird wohl auch dessen Nachfolger sehr genau verfolgen.

Auf der Suche nach dem neuen Übungsleiter haben sich die Frankfurter auf zwei Kandidaten festgelegt. Nach Informationen der ‚Bild‘ ist einer von ihnen David Wagner von Huddersfield Town. Der gebürtige Frankfurter feierte im vergangenen Jahr mit den Terriers den Aufstieg und in dieser Spielzeit den nicht weniger sensationellen Klassenerhalt. Dennoch soll es Wagner – und vor allem dessen Frau – zurück nach Deutschland ziehen. Und dank einer Ausstiegsklausel in Höhe von drei Millionen Euro ist ein Wechsel im Sommer möglich.

Die ‚Bild‘ räumt jedoch ein, dass der Klopp-Trauzeuge nur die zweite Wahl darstellt. Wer der eigentliche Topkandidat ist, weiß die Boulevardzeitung nicht. Laut der etablierten Online-Fanseite ‚sge4ever.de‘ handelt es sich dabei um Kovac-Landsmann Slaven Bilic. Demnach hat sich die Eintracht auf den früheren Bundesligaprofi vom Karlsruher SC festgelegt. Nach dem DFB-Pokalfinale soll Bilic vorgestellt werden und einen Zwei- bis Dreijahresvertrag erhalten.

FT-Meinung: Fredi Bobic wird nicht müde zu betonen, dass die Eintracht „keinen Niko Kovac 2.0“ sucht, sondern einen Trainer mit „einer eigenen Persönlichkeit“. Bilic stand genau wie Kovac auch bei der kroatischen Nationalmannschaft an der Seitenlinie und heuerte im Anschluss bei Lokomotive Moskau, Besiktas und West Ham United an. Die großen Erfolge blieben bei den bisherigen Stationen jedoch aus.