Kruse: Gladbach im Rennen um Fortunas Shootingstar

Kruse: Gladbach im Rennen um Fortunas Shootingstar

07.03.2013 - 08:12 Fußball Deutschland » Bundesliga Kommentare

Robbie Kruse begeistert mit seinen schnellen DribblingsRobbie Kruse begeistert mit seinen schnellen Dribblings©Maxppp

Robbie Kruse zählt zu den Shootingstars der laufenden Saison. Der dribbelstarke Australier soll seinen Vertrag bei der Fortuna verlängern. Doch Borussia Mönchengladbach hat bereits die Fährte aufgenommen.

Haken kann Robbie Kruse schlagen wie ein australisches Känguru. Dass der Angreifer aus ‚Down Under‘ über großes Talent verfügt, war Norbert Meier schon vor der Saison bewusst. Allein der rechte Glaube daran, dass der schmächtige Rechtsfuß sein Potenzial gegen die robusten Bundesliga-Verteidiger abrufen würde, fehlte so ein wenig.

Doch Kruse strafte die Skeptiker Lügen. Mit tollen Dribblings und blitzschnellen Antritten trägt der 24-Jährige maßgeblichen Anteil daran, dass sich Fortuna Düsseldorf mit dem Thema Abstieg bislang nicht beschäftigen musste. Um sich seine Qualitäten auch für die Zukunft zu sichern, basteln die Rheinländer an einer Vertragsverlängerung. „Es freut mich, dass der Klub mich halten will. Aber es ist sehr wichtig für mich und meine Karriere, auf jeden Fall weiter in der Bundesliga zu spielen“, sagt Kruse in der ‚Bild‘.

Die grundsätzliche Bereitschaft des Nationalspielers ist also vorhanden. Allerdings hat der Stürmer Restzweifel am Klassenverbleib. Im für die Fortuna ungünstigsten Fall könnte dann Lokalrivale Borussia Mönchengladbach locken. Laut ‚Bild‘ sind die ‚Fohlen‘ an Kruse dran. „Schön, dass mich auch andere Vereine wollen“, sagt der Shootingstar.

Bis 2014 ist Kruse noch an den Aufsteiger gebunden. Verlängert er nicht, bietet sich im Sommer letztmalig die Gelegenheit, noch eine angemessene Ablöse zu kassieren. „Ich liebe es, hier zu spielen, fühle mich sehr wohl. Wenn wir die Klasse halten, ist es sehr gut möglich, dass ich länger bleibe“, so der wendige Offensivmann. Derzeit hat die Fortuna sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Tobias Feldhoff

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