Karl-Heinz Rummenigge hat sich in der Debatte um die Nachfolge des im Sommer abtretenden Philipp Lahm geäußert. Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern deutete an, dass eine interne Lösung im Bereich des Möglichen liegt.

Philipp Lahm ist nicht eins zu eins zu ersetzten. Aber der DFB-Rechtsverteidiger Joshua Kimmich spielt ja auch bei uns“, zitiert ‚Sport1‘ den FCB-Chef, der auf einer Vorstellung der neuen Bayern-Markenbotschafter sprach. Rummenigge stößt damit ins gleiche Horn wie Uli Hoeneß. Auch der Bayern-Präsident präferiert laut ‚Sport Bild‘ den 22-jährigen Kimmich als neuen Rechtsverteidiger.

Fakt ist: Im zentralen Mittelfeld der Münchner hat Kimmich meist das Nachsehen. Wenngleich Xabi Alonso im Sommer unter Umständen Platz macht, steht der elfmalige Nationalspieler noch immer in Konkurrenz zu Arturo Vidal, Thiago, Renato Sanches und Neuzugang Sebastian Rudy. Die vakante defensive Außenbahn könnte sich für Kimmich als Glücksfall herausstellen.

PlausibelFT-Meinung: Kimmich die Rolle als Lahm-Nachfolger anzuvertrauen, ist definitiv eine Überlegung wert. Im DFB-Trikot und unter Pep Guardiola hat der Youngster bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt, der Position rechts hinten gewachsen zu sein. Möglicherweise wollen Rummenigge und Hoeneß aber auch nur die Gerüchteküche zum Schweigen bringen. Bei den Bayern steht schließlich die heißeste Phase des Jahres an.