Ende November schien es, als wäre Johannes Geis beim FC Sevilla angekommen. Nachdem er zu Beginn der Saison kaum berücksichtigt wurde, stand der 24-Jährige auf ungewohnter Position in der Innenverteidigung dreimal in Folge über 90 Minuten auf dem Platz. Alle drei Spiele gewannen die Andalusier.

Letztendlich reichte es für Geis jedoch nie für einen Stammplatz in Sevilla. Wettbewerbsübergreifend stand er magere 839 Minuten auf dem Platz. Lediglich eine Vorlage sprang dabei heraus. Im Sommer endet der Leihvertrag des ehemaligen U21-Nationalspielers. Offiziell geht es dann zurück zum FC Schalke, doch dass die Königsblauen Geis behalten, ist unwahrscheinlich. Sein Vertrag endet 2019.

Laut ‚kicker‘ hat sich der VfL Wolfsburg als erster Interessent in Stellung gebracht. Demnach hat vor allem Sportdirektor Olaf Rebbe ein Auge auf den 24-Jährigen geworfen. Mit einer schnellen Entscheidung im Transferpoker ist jedoch nicht zu rechnen. Dies liegt zum einen daran, dass sich die Wolfsburger mitten im Abstiegskampf befinden. Zum anderen weiß Rebbe selbst noch nicht, ob er auch in der kommenden Saison die sportlichen Geschicke in der Autostadt leitet.