Mit quasi jedem europäischen Topklub wurde Offensivmann Dani Olmo (21) von Dinamo Zagreb in den vergangenen Monaten in Verbindung gebracht. Den Zuschlag erhält RB Leipzig. Am heutigen Freitag wird der spanische Nationalspieler seinen Medizincheck absolvieren. RB zahlt seine Rekordablöse von mindestens 30 Millionen Euro.

Doch damit nicht genug: Wie die ‚Bild‘ berichtet, hat RB einen weiteren Hochkaräter im Visier. Andreas Christensen (23) soll demnach noch im Januar vom FC Chelsea ausgeliehen werden. Der dänische Innenverteidiger kommt bei den Blues nur unregelmäßig zum Zug (15 Einsätze) – Leipzig braucht hingegen dringend Alternativen im Abwehrzentrum.

Verletzte und Wechselkandidaten

Willi Orban (27) und Ibrahima Konaté (20) fallen noch eine Weile aus, zuletzt musste Lukas Klostermann (23) neben Dayot Upamecano (21) aushelfen. Die beiden letztgenannten gelten zudem als Wechselkandidaten für den Sommer. Ihre Verträge enden jeweils 2021 – sodass man mit Christensen schon jetzt eine Zukunftslösung an Bord holen könnte.

Christensen (Vertrag bis 2022) ginge darüber hinaus auch als Soforthilfe durch, da er die Bundesliga bereits aus seiner Zeit bei Borussia Mönchengladbach kennt. Zwischen 2015 und 2017 absolvierte er als Leihspieler 82 Spiele für die Fohlen. Manager Max Eberl wollte den Rechtsfuß damals unbedingt halten – stieß bei seinem Vorhaben aber an finanzielle Grenzen.

Lazaro auf die Insel

Mit Olmo und Christensen würde Leipzig zwei hochinteressante Spieler im Winter verpflichten. Ein anderer kommt dagegen doch nicht: Valentino Lazaro (23, Inter Mailand) tendiert nach FT-Informationen stark zu Newcastle United. Die Magpies leihen den österreichischen Flügelspieler zunächst aus und besitzen für den Anschluss eine Kaufoption.

WunschdenkenFT-Meinung: Christensen wäre eine hochwertige Alternative für Julian Nagelsmann. Allerdings bestritt der 1,88-Meter-Mann die vergangenen drei Ligaspiele allesamt über die volle Distanz. Die Wertschätzung von Trainer Frank Lampard ist also zuletzt gestiegen. Dass die Blues einer Winterleihe zustimmen, erscheint deshalb unwahrscheinlich.