Spätestens nach dem Champions League-Aus gegen Real Madrid entflammte die Diskussion um einen Schattenmann für Robert Lewandowski erneut. Im Hinspiel gegen die Königlichen konnte Thomas Müller den Mittelstürmer nicht im Ansatz ersetzen. Eine Entscheidung, ob der FC Bayern einen zweiten Mann fürs Angriffszentrum holen wird, wird es in den kommenden Monaten geben.

Carlo Ancelotti kündigte auf der heutigen Pressekonferenz an: „Wir werden nach der Saison über neue Spieler sprechen. Aber es wird ganz sicher keine Revolution geben.“ Über die Debatte um einen potenziellen Lewandowski-Backup sagte der FCB-Trainer: „Lewandowski ist fast nie verletzt, wir haben auch noch Müller“. Eine Entscheidung werde man „im Sommer“ treffen.

Mögliche Kandidaten wurden bei den Bayern bereits ins Gespräch gebracht: Patrik Schik (Sampdoria Genua), Moussa Dembélé (Celtic Glasgow) und Außenbahnspieler Alexis Sánchez (FC Arsenal), der in dieser Saison auch starke Leistungen im Zentrum zeigte. Ins Grübeln würde laut eigener Aussage auch Sandro Wagner von der TSG Hoffenheim kommen.

Klar ist: Ein zweiter Mittelstürmer würde dem Kader der Bayern guttun. Die Krux ist es, einen Spieler zu finden, der sich Großteile der Saison hinter Lewandowski einreiht und ohne zu Murren auf der Ersatzbank Platz nimmt.