Robert Lewandowski fehlen im Kader des FC Bayern die Führungsspieler. Im Interview mit der ‚Süddeutschen Zeitung‘ sagt der Torjäger: „Eine Achse, die nur aus Neuer und Lewandowski besteht, ist zu wenig. In jedem Mannschaftsteil, in jeder Linie sollte es einen Anführer geben: Torwart, Abwehrspieler, einer aus dem Mittelfeld, einer aus der Offensive, das wäre perfekt. Es kann nicht ein Spieler alle führen, das ist zu viel, das ist unmöglich.“

Insbesondere von den jüngeren Spielern erwartet der Pole, dass sie mehr Verantwortung übernehmen. „Die jungen Spieler sind natürlich noch etwas zurückhaltend, oder sie haben mit der Sprache ein Problem. Aber ich weiß, dass zwei, drei Monate in einem Land reichen, um Kommandos geben zu können. Das muss man auch erwarten können“, mahnt Lewandowski. Der 31-Jährige ist derzeit Bayerns dritter Kapitän hinter Keeper Manuel Neuer und Urgestein Thomas Müller.

Die Bayern hinken vom dem Kracher gegen Borussia Dortmund (heute, 18:30 Uhr) den eigenen Erwartungen hinterher. In der Liga ist man nur Fünfter. Das 1:5-Debakel bei Eintracht Frankfurt hatte am vergangenen Sonntag die Entlassung von Niko Kovac zur Folge. Lewandowski selbst muss sich aber mit Sicherheit die wenigsten Vorwürfe machen. In 17 Pflichtspielen der laufenden Saison traf der Rechtsfuß beeindruckende 21 Mal. Gegen seinen Ex-Klub will Lewandowski seine Serie fortsetzen.