Vor allem in den entscheidenden Partien der Champions League vergangene Saison war Robert Lewandowski über weite Strecken unsichtbar. Diesen Vorwurf musste sich der Goalgetter des FC Bayern München durchaus gefallen lassen. Dass die Kritik schlussendlich in allererster Linie nur auf ihn einprasselte und gar kein Ende mehr nehmen wollte, beschäftigte den 30-Jährigen dann aber doch sehr. Zumal sich Lewandowski von den Bayern-Bossen in dieser Phase im Stich gelassen fühlte.

Aus diesem Gefühl heraus entwickelte der polnische Nationalspieler dann auch seinen Wunsch nach einem Wechsel, wie er gegenüber ‚Sportowe Fakty‘ mitteilt: „Als ich festgestellt hatte, dass eine seltsame Politik betrieben wird, entschloss ich mich dazu, offen über die Angebote zu sprechen. Ich habe damit signalisiert: Wenn so vielen Leuten bei mir was nicht passt, kann ich auch gehen. Mir hat bei Bayern einiges nicht gepasst und ich musste das ansprechen.“

Wunschziel war wie in den Vorjahren auch der spanische Nobelklub Real Madrid. Ein konkretes Angebot der Königlichen ging dann aber nicht ein. Andere Klubs waren da schon eher bemüht, den Torjäger unter Vertrag zu nehmen. „Ich hatte einige Angebote von verschiedenen Vereinen. Ich wusste jedoch, egal welches Angebot auch kommt, dass die Antwort immer: ‚Nein, nein und nochmals nein‘ lauten wird“, verrät Lewandowski mit einigen Wochen Abstand. Die Sturheit des Rekordmeisters ließ Lewys Wechselwunsch dann auch schnell schrumpfen.