M’gladbach: Herrmann und Xhaka bleiben

M’gladbach: Herrmann und Xhaka bleiben

15.10.2012 - 08:06 Fußball Deutschland » Bundesliga Kommentare

Patrick Herrmann wird Gladbach nicht verlassenPatrick Herrmann wird Gladbach nicht verlassen©Maxppp

Max Eberl schießt den vorzeitigen Abschieb von Patrick Herrmann und Granit Xhaka kategorisch aus. Die beiden Youngster, die angeblich im Fokus von Vereinen aus Italien und England stehen, werden Borussia Mönchengladbach im Sommer nicht verlassen, so der Manager.

Sportlich bewegt sich Borussia Mönchengladbach nach dem jüngsten 2:0-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt wieder in ruhigeren Gefilden. Im Anschluss an die Partie gegen die Hessen sorgte Neuzugang Granit Xhaka jedoch mit einem Interview im Züricher ‚Tages-Anzeiger‘ für Unruhe. „Mein Denken ist halt nicht das gleiche wie jenes in Gladbach“, so der 20-jährige Mittelfeldspieler, „nach meiner Ankunft hörte ich oft von den neuen Kollegen: „Wir müssen hoffen, dass wir nicht absteigen.“ Ich dachte: Was ist das für eine Mentalität?

Offenbar haben die Aussagen des Schweizers Lazio Rom auf den Plan gerufen. Italienischen Medien zufolge will der Hauptstadtklub den Nationalspieler im Sommer in die Serie A lotsen. Als Ablöse sind rund zehn Millionen Euro im Gespräch. „Geht das denn schon wieder los. Natürlich nicht“, erklärt Borussia-Manager Max Eberl gegenüber der ‚Bild‘ mit Blick auf den vorzeitigen Abschied des Edeltechnikers.

Mit Patrick Herrmann soll ein weiterer Youngster des Bundesligisten auf dem Wunschzettel international renommierter Vereine stehen. Wie die ‚Sun‘ vergangenen Woche berichtete, zeigen die Tottenham Hotpsurs und Inter Mailand Interesse an dem Flügelspieler. Für den Juniorennationalspieler steht ebenfalls eine Ablöse von rund zehn Millionen Euro im Raum.

Den Abgang der beide Hoffnungsträger schließt Eberl kategorisch aus. Möglich seien dem 39-Jährigen zufolge jedoch weitere Neuzugänge im Winter: „Das auszuschließen, wäre unseriös. Es kann ja sein, dass man auf bestimmte Fälle reagieren muss.“ Xhaka und Herrmann hat Eberl dabei nicht im Sinn.

Martin Müller-Lütgenau

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