Michael Bradleys Zeit bei Borussia Mönchengladbach ist abgelaufen. „Er wollte uns in einer prekären Situation unbedingt verlassen. Nun kann er nicht so tun, als sei nichts passiert“, schimpfte Manager Max Eberl Anfang August in der ‚Bild‘. Bradley ließ sich im vergangenen Winter, als Gladbach mitten im Abstiegskampf steckte, an Aston Villa ausleihen. Die Engländer verzichteten letztlich darauf, den Amerikaner langfristig zu binden.

Seither sucht Bradley nach einem neuen Verein. Am Wochenende berichtete der Kölner ‚Express‘, der Mittelfeldspieler wechsele in die italienische Serie A zu Chievo Verona. Bislang ist der Transfer nicht perfekt. Dafür meldet sich aus Spanien ein Interessent. Racing Santander liebäugelt ebenfalls mit Bradley, kann den Transfer derzeit jedoch finanziell nicht stemmen, so die ‚as‘.

Sollte Racing auf Gegenliebe stoßen, bahnt sich ein Geduldsspiel an. Präsident Francisco Pernía plant offenbar, den Transfermarkt in der Hoffnung, einen günstigeren Preis zu erzielen, bis zur letzten Minute auszureizen. Zwei Tage muss er sich dafür noch gedulden – und hoffen, dass sich die Gerüchte um Chievo zerstreuen.