Seit nunmehr zehn Jahre läuft Patrick Herrmann für Borussia Mönchengladbach auf und sammelte seit seinem Profidebüt 2010 insgesamt 271 Pflichtspiele. In den vergangenen Jahren bremsten den Flügelspieler aber immer wieder Verletzung aus. In diesem Sommer könnte nun einen Luftveränderung anstehen.

Wie die ‚Bild‘ berichtet, hatte sich der SV Werder Bremen bereits im vergangenen Winter um Flaco bemüht. Ein Wechsel war sowohl für die Fohlen als auch den gebürtigen Saarländer kein Thema. In diesem Sommer wollen die Norddeutschen nun einen neuen Versuch wagen – und die Chancen stehen deutlich besser.

Herrmann ist mit seiner Situation am Niederrhein unzufrieden und spielt mit den Gedanken, die Borussia ein Jahr vor Vertragsende zu verlassen. Die Alternative wäre, dass der 27-Jährige seinen Kontrakt erfüllt, sich mit einem letzten guten Jahr noch einmal ins Schaufenster spielt und im kommenden Jahr ablösefrei den Hut nimmt – samt obligatorischem Handgeld.

Sechs Millionen Euro Ablöse

Die Bremer suchen jedoch für diesen Sommer einen Backup für Fin Bartels, der sich im vergangenen Winter die Achillessehe gerissen hatte und wohl bis in die kommende Saison hinein fehlen wird. Die Borussia könnte ihrerseits noch einmal eine Ablöse durch einen Herrmann-Verkauf generieren. Die ‚Bild‘ taxiert die Schmerzgrenze auf sechs Millionen Euro.

PlausibelFT-Meinung: Die Zeit von Herrmann am Niederrhein neigt sich dem Ende entgegen. Zwar würde man den verdienten zweifachen Nationalspieler nicht vom Hof jagen, wenn Bremen aber bereit ist, die Ablöse zu zahlen und der Rechtsaußen einem Wechsel zustimmt, könnten alle Seiten davon profitieren.