Der FC Basel hat am Dienstag mit einem 2:0-Auswärtssieg bei Benfica Lissabon den Einzug in das Champions League-Achtelfinale geschafft. Für die Fans rund um das Joggeli ein Grund zu feiern. Der Klub plant nun, den Kader für den Europapokal und die Rückrunde in der Raiffeisen Super League weiter zu verstärken. Fabian Frei soll vom 1. FSV Mainz 05 zurück nach Basel geholt werden.

In einem Bericht der Schweizer Tageszeitung ‚Blick‘ wird die Rückkehr des zentralen Mittelfeldspielers in Aussicht gestellt. Die Baseler Verantwortlichen möchten Trainer Raphaël Wicky gerne eine weitere Alternative für die Schaltzentrale präsentieren. Frei könnte dabei als Soforthilfe und Vorgriff auf den Sommer fungieren. Ein Nachfolger für den scheidenden Kapitän Matias Delgado wäre gefunden und der Nationalspieler direkt in der Lage, mit seiner Erfahrung das junge Team zu führen.

Frei kostete 3,6 Millionen, aber kam nie an

Auch für Taktgeber Frei verspricht der Wechsel Vorteile zu bringen. Der 28-Jährige ist bei den Mainzern seit seiner Ankunft im Jahr 2015 nie richtig angekommen. Er absolvierte in dieser Zeit zwar 58 Pflichtspiele für den FSV, doch als Stammspieler durfte er sich nie fühlen. Selten absolvierte er mehrere Partien am Stück über die volle Distanz. Die Leistungen des Schweizers rechtfertigten die Ablöse von 3,6 Millionen Euro nicht. Nun muss sich der Stratege sogar Sorgen um seine Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2018 in Russland machen.

Heißes ThemaFT-Meinung: Der bevorstehende Wechsel wäre für alle Parteien sinnvoll. Basel würden einen fähigen Spieler erwerben, der nicht viel Eingewöhnungszeit benötigt. Mainz könnte zumindest einen Teil der stattlichen Ablöse wieder einspiele. Der Akteur selbst dürfte sich auf eine größere Rolle in Basel freuen und hätte alle Chancen, sich für die Nati zu präsentieren.