Eintracht Frankfurt steht offenbar kurz vor der Verpflichtung von Alfonso Pedraza vom FC Villarreal. Wie die ‚as‘ berichtet, liegt dem 23-Jährigen ein Angebot der SGE vor und die Verhandlungen stehen kurz vor dem Abschluss. Pedraza selbst soll begeistert sein von der Vorstellung, zu den Adlern zu wechseln.

Der Vertrag des spanischen U21-Nationalspielers läuft noch bis 2021 und beinhaltet eine Ausstiegsklausel über 22 Millionen Euro. Verhandlungen um einen Verkauf unterhalb dieser Grenze laufen derzeit jedoch. Die spanische Sportzeitung geht davon aus, dass sich beide Vereine schlussendlich auf eine Summe von rund 15 Millionen Euro einigen könnten.

Pedraza würde das zum Rekordtransfer der Frankfurter machen. Teuerster Neuzugang der Vereinsgeschichte ist bis dato Sébastien Haller, der 2017 für sieben Millionen Euro vom FC Utrecht kam. Pedraza würde somit mehr als das Doppelte kosten.

Wie plant die Eintracht?

Unklar ist, wie die Eintracht mit dem Spanier plant. Bei Villarreal kam der 23-Jährige auf dem linken Flügel zum Einsatz: In einem 4-4-2 als Linksverteidiger oder eine Position weiter vorne sowie als alleiniger Flügelspieler, wenn das Gelbe U-Boot mit Dreierkette spielte. Diese Rolle nimmt bei der SGE Filip Kostic ein, der so in der vergangenen Spielzeit groß auftrumpfte.

Heißes ThemaFT-Meinung: Die ‚as‘ scheint sich sicher zu sein, dass der Pedraza-Transfer über die Bühne geht. Ob der Spanier ein Vorbote einer Systemumstellung in Frankfurt ist oder ob die Hessen mittlerweile bereit sind, auch für Spieler, die nicht zwangsläufig als Stamm eingeplant sind, viel Geld auszugeben, wird sich zeigen.