Sieben Siege, sechs Remis und zwei Niederlagen lautet die ordentliche Bilanz von Peter Stöger bei Borussia Dortmund. Die sportliche Talfahrt unter Peter Bosz hat der Ex-Kölner beendet. Dennoch gibt es kritische Stimmen, die den Stöger-Fußball für die Dortmunder Ansprüche für zu unattraktiv und defensivorientiert halten.

Und genau wegen dieses öffentlichen Gegenwinds und des damit verbundenen teils negativen Images denkt Stöger dem ‚kicker‘ zufolge darüber nach, eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrags abzulehnen – selbst wenn die Saisonziele erreicht werden sollten. Beim BVB zeigt „man sogar Verständnis dafür“, so das Fachblatt.

Aber auch wenn Stöger nicht aufhören will, ist die Zukunft des 51-Jährigen offen. Als Alternativlösung hat Schwarz-Gelb den ehemaligen Gladbach- und jetzigen Nizza-Trainer Lucien Favre auf dem Zettel. Schon bevor Peter Bosz verpflichtet wurde, dachte man an den Schweizer.

Nizza bestätigt Interesse

OGC-Präsident Jean-Pierre Rivère deutet an, dass Favre tatsächlich ein Thema im Ruhrpott ist. „Wir wissen, dass unser Trainer in Deutschland sehr beliebt ist, und das nicht nur in Dortmund“, zitiert ‚RMC Sport‘ den 60-Jährigen. Rivère halte es jedoch für „zu früh, um Schlüsse zu ziehen und über das Transferfenster zu sprechen. Wir werden sehen, ich weiß nicht, wie sich der Trainermarkt entwickeln wird.“

Favorit für die neue Saison ist laut ‚kicker‘ aber nach wie vor Stöger. Maßgeblichen Einfluss wird wohl auch das heutige Abschneiden im Europa League-Achtelfinale haben. Dortmund muss einen 1:2-Rückstand in Salzburg aufholen.