Meisterschaftsrennen: Klopp und Müller warnen vor Schalke

Meisterschaftsrennen: Klopp und Müller warnen vor Schalke

19.09.2012 - 16:21 Fußball Deutschland » Bundesliga Kommentare

Jürgen Klopp sieht Schalke als MeisterschaftskandidatenJürgen Klopp sieht Schalke als Meisterschaftskandidaten©Maxppp

Im Rennen um die Meisterschaft spricht vieles für ein erneutes Duell zwischen Borussia Dortmund und Bayern München, aber auch Schalke 04 will ein gewichtiges Wort bei der Vergabe um die Schale mitreden. Sowohl der BVB als auf die Bayern haben die Knappen in dieser Saison auf der Rechnung.

Seit 54 Jahre warten die Verantwortlichen und Anhänger von Schalke 04 auf den erneuten Gewinn der deutschen Meisterschaft. 2001 verlor man die Schale in letzter Sekunde an den FC Bayern München, in der jüngst gestarteten Bundesligasaison gehört der Revierklub neben Dortmund und dem FC Bayern zu den Titelfavoriten. Der Kader, den Trainer Huub Stevens und Manager Horst Heldt zusammengestellt haben, genügt höchsten Ansprüchen. Auch die nationale Konkurrenz hat ‚Königsblau‘ in dieser Spielzeit auf der Rechnung.

Schalke verfügt über eine richtig gute Offensive. In der Defensive hatten sie vergangene Saison ihre Probleme. Nun wissen wir ja alle, dass Huub Stevens gerade das besonders gut regeln kann“, sagt Jürgen Klopp gegenüber der ‚Sport Bild‘. Der Trainer von Borussia Dortmund möchte von einem vermeintlichen Zweikampf zwischen dem BVB und Bayern München nichts wissen: „Gut, Raúl ist weg. Aber sie haben mit Holtby und Draxler zwei der größten Talente für seine Position da rumrennen. Dazu Huntelaar.

Auch an der Säbener Straße wird die Entwicklung in Gelsenkirchen genauestens beobachtet. „Schalke ist absolut ein ernstzunehmender Meisterschaftskandidat“, sagt Thomas Müller. Der Rekordmeister reist am vierten Spieltag zum Spitzenspiel in der Veltins-Arena (Samstag 15:30 Uhr). Mit einem Sieg könnten die ‚Knappen‘ in der Tabelle an den Bayern vorbeiziehen. Ohne Zweifel muss man die Schalker auf der Rechnung haben, auch wenn Stevens sich betont zurückhaltend gibt: „Man muss realistisch sehen, dass wir finanziell nicht mit Bayern und Dortmund mithalten können.

Martin Müller-Lütgenau

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