Marcos Rojos nicht ganz einfache Situation bei Manchester United hat sich auch bis nach Deutschland herumgesprochen. Nach Informationen der ‚Daily Mail‘ denkt Bayer Leverkusen über eine Verpflichtung des Innenverteidigers nach. Die Red Devils hoffen laut dem Bericht, Rojo für eine Ablösesumme im Bereich von 20 Millionen Euro loszuwerden – also den Preis, zu dem United ihn 2014 von Sporting Lissabon ins Old Trafford lotste.

Restlos zufrieden ist Rojo in Manchester in dieser Spielzeit vermutlich nicht. Vor allem zu Saisonbeginn schmorre der 26-Jährige nur auf der Bank oder der Tribüne. Aktuell profitiert Rojo von den verletzungsbedingten Zwangspausen seiner Kontrahenten Chris Smalling und Eric Bailly – doch auf Dauer könnte es für den Südamerikaner schwierig werden, sich einen Stammplatz zu erkämpfen. Trainer José Mourinho will dem Vernehmen nach im Winter Platz in der Abwehrzentrale schaffen, um einen neuen Innenverteidiger an Bord zu holen. Rojo gilt als Streichkandidat.

FT-Meinung: Für Leverkusen würde sich ein Rojo-Transfer vor allem nach der Saison als sinnvoll erweisen. Dann nämlich könnte Abwehrboss Ömer Toprak zu Borussia Dortmund wechseln. Abzuwarten bleibt zudem, wie sich Sommer-Neuzugang Aleksandar Dragovic entwickelt. Bislang konnte der Österreicher in der BayArena nicht überzeugen. Nicht völlig abwegig also, dass in der Leverkusener Defensive früher oder später umstrukturiert wird.