Die Spieler und Verantwortlichen von Borussia Mönchengladbach können nach dem 2:0-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt am vergangenen Wochenende aufatmen. Die ‚Fohlen‘ beendeten mit dem Erfolg gegen die Hessen ihre Serie von sieben sieglosen Spielen in Folge und Lucien Favre kann während der anstehenden Länderspielpause in aller Ruhe weiterarbeiten. Als problematisch erwies sich in den vergangenen Wochen das 4-2-3-1-System des Schweizers. Neuzugang Luuk de Jong ist im Sturmzentrum gesetzt. Dahinter kämpfen Mike Hanke und Igor de Camargo um den Platz auf der Bank.

Hanke stand in den vergangenen beiden Partien nicht im Kader und äußerte daraufhin Kritik an Trainer Favre. „Er sagte, dass er mit de Jong, de Camargo und mir zu ähnliche Stürmer habe. Ich verstehe das, aber akzeptiere es nicht“, erklärte der 28-Jährige. Bereits am Tag vor dem Spiel gegen Frankfurt plauderte Hanke via ‚Facebook‘ aus, dass er nicht in den Kader nominiert wurde. „Wir haben alles intern geklärt, auch was das Thema Strafen anbelangt“, zitiert der Kölner ‚Express‘ den Angreifer, der um Schadensbegrenzung bemüht ist, „beim nächsten Mal weiß ich, dass ich besser nicht auf das soziale Netzwerk zugreifen sollte.

Zuspruch bekommt Hanke aus dem Kreis der Mannschaft. „Mike hat nichts Verwerfliches gemacht. Wir sind ein Team – und kaum einer verkörpert das so wie er“, so Tony Jantschke. Flügelspieler Juan Arango, der gegen Frankfurt aus 30 Metern zum zwischenzeitlichen 1:0 traf, hofft, dass Hanke bald wieder in die Startformation zurückkehren wird. Nichtsdestotrotz hat der ehemalige Nationalspieler die Gespräche über die mögliche Ausdehnung seines 2013 auslaufenden Vertrags bis zum Winter auf Eis gelegt. Er wolle zunächst seine Perspektive im Borussia-Park ausloten, so Hanke.