Ich bin sehr, sehr glücklich in meinem Leben. Der FC Bayern würde mich noch ein Stück glücklicher machen“, sprach Julian Nagelsmann am gestrigen Dienstag bei ‚Eurosport offen seinen Traum aus, eines Tages den FC Bayern zu coachen. Nur eine Frage der Zeit, bis der aufstrebende Fußballlehrer an der Münchner Seitenline steht?

Auch Hansi Flick geht jedenfalls davon aus, dass Nagelsmann die TSG Hoffenheim früher oder später verlassen wird. „Dass er bei uns nicht in Rente gehen wird, ist uns bewusst. Die immer wieder aufflammenden Spekulationen über seine Zukunft nehmen wir gelassen und mit einer gewissen Routine zur Kenntnis“, sagt Hoffenheims Geschäftsführer in der ‚Bild‘.

Bis 2019 steht Carlo Ancelotti noch beim FC Bayern unter Vertrag, für das selbe Jahr soll Nagelsmann eine Ausstiegsklausel über fünf Millionen Euro besitzen. Diskutiert wird aber auch eine Ablösung im Jahr 2018. Angeblich gibt es eine Vereinbarung für einen Wechsel nach dieser Saison.

Absage an den BVB?

Ausschlaggebend wird wohl Ancelottis Erfolg sein – frei von Kritik war der Italiener beim FCB selten. Im kommenden Jahr müssten die Bayern einen Nagelsmann-Wechsel frei verhandeln. Kontakt zu Hoffenheim hat der Rekordmeister der ‚Bild‘ zufolge aber noch nicht aufgenommen.

Brisant: Auch Borussia Dortmund war am 30-Jährigen dran. Im vergangenen Frühjahr habe er im Freundeskreis seinen Abschied angekündigt, als Ziel Dortmund ausgegeben. Beim BVB sitzt nun Peter Bosz auf der Bank, Nagelsmann verlängerte im Juni bis 2021. Weil sich der FC Bayern eingeschaltet hat?

Ancelotti bleibt cool

Ancelotti gibt sich angesichts der immer heißer werdenden Gerüchte entspannt. Es sei „total normal, wenn ein junger und guter Coach wie Julian davon träumt, einen Top-Klub zu trainieren“, zitiert die ‚Bild‘ den Bayern-Trainer, „er ist Deutscher. Da ist das ganz normal. Letztes Jahr habe ich ihm gesagt, ich wünsche ihm für die Zukunft das Beste, dass er Trainer eines Top-Klubs wird.“