Die geplante Verpflichtung von Callum Hudson-Odoi hängt am seidenen Faden. Ob der FC Chelsea dem Eigengewächs die Freigabe erteilen wird, ist mehr als fraglich. Dabei würde der Spieler selbst nach wie vor gerne zum FC Bayern kommen.

Für die Münchner gilt es nun, geeignete Alternativen zu sichten. Fündig geworden ist die Scouting-Abteilung offenbar in Portugal. Die Zeitung ‚O Jogo‘ berichtet, dass die Bayern eigene Beobachter zum Europa League-Spiel von Benfica Lissabon gegen Dinamo Zagreb (3:0 n.V.) gesendet haben, um den 19-jährigen Jota unter die Lupe zu nehmen.

62 Minuten kam der portugiesische Jugend-Nationalspieler als Hängende Spitze zum Einsatz. An einem Treffer war Jota zwar nicht direkt beteiligt, zeigte aber dennoch eine sehr ansprechende Leistung. Ein weiteres Bild wolle sich der deutsche Rekordmeister am morgigen Freitag beim U20-Spiel gegen Deutschland machen.

Hohe Ausstiegsklausel

Wie in Portugal üblich beinhaltet Jotas Vertrag eine saftige Ausstiegsklausel. In seinem Fall beläuft sich der Passus auf 30 Millionen Euro. Und Benfica bastelt eifrig daran, die Summe noch anzuheben. Dazu wäre allerdings eine Vertragsverlängerung vonnöten.

Interesse an dem flinken und dribbelstarken Jota bekunden laut ‚O Jogo‘ auch Tottenham Hotspur, der FC Arsenal und der FC Liverpool. Dessen Vertrag bei Benfica ist noch bis 2022 datiert. Auch Bayer Leverkusen wurde bereits mit ihm in Verbindung gebracht.

Ähnlich wie Hudson-Odoi durfte der Youngster bislang nur wenig Erfahrung in der Profimannschaft sammeln. Jotas grundsätzlichen Fähigkeiten nehmen die Bayern zurzeit intensiv unter die Lupe.

ScoutingFT-Meinung: Bayern ist gut beraten, den Blick auf Alternativen für Hudson-Odoi zu richten. Jota ist eine solche. Ob konkrete Bemühungen um den Teenager folgen werden, hängt stark von der Königspersonalie ab. Bislang beschränkt es sich auf intensives Scouting.