Das 4-3-3 von Dieter Hecking ist Geschichte. Borussia Mönchengladbach wird in Zukunft im 4-4-2 mit Mittelfeldraute auflaufen, so wie es Neutrainer Marco Rose schon bei RB Salzburg praktizieren ließ. Das Problem: Der Kader der Fohlen will derzeit noch nicht ganz zu den Vorstellungen des 42-Jährigen passen. Vor allem im Sturmzentrum steht mit Alassane Plea Stand jetzt nur ein einziger Spieler zur Verfügung.

Das soll sich ändern. Laut der ‚Sport Bild‘ zeigen die Gladbacher Interesse an Marcus Thuram, Sohn des Weltmeisters von 1998 Lilian Thuram. Der 21-Jährige ist seit 2017 für den französischen Erstligisten EA Guingamp aktiv und kommt dort in der abgelaufenen Saison auf 13 Pflichtspieltreffer. Der Angreifer, der auch auf dem Flügel spielen kann, soll acht Millionen kosten.

BVB auch im Rennen

Mit ihrem Interesse sind die Fohlen aber nicht allein. In der Vergangenheit wurde vor allem Borussia Dortmund mit Thuram in Verbindung gebracht. Es soll sogar schon zu einem Treffen zwischen BVB-Verantwortlichen und dem Talent gekommen sein.

Zudem ist Thuram nicht der einzige Stürmer, der bereits mit den Rheinländern in Verbindung gebracht wurde. Fredrik Gullbrandsen (RB Salzburg), Lukas Nmecha (Manchester City) und Maximilian Philipp (BVB) wurden ebenfalls gehandelt. Einen knappen Monat gibt sich Gladbach noch Zeit, um die Wunschtransfers einzutüten. Am 14. Juli startet das Trainingslager des Teams. Bis dahin soll der Kader zu großen Teilen stehen.