Der FC Bayern München bastelt an der Vertragsverlängerung mit David Alaba. Und das Thema ist durchaus sensibler als man auf den ersten Blick annehmen könnte. Fakt ist: Das Eigengewächs würde liebend gerne bei seinem Jugendklub bleiben, allerdings will Alaba zwei Grundvoraussetzungen erfüllt wissen: Eine angemessene Gehaltssteigerung und die Aussicht, mittelfristig auf seine Lieblingsposition im zentralen Mittelfeld rücken zu können.

Offenbar hat von Seiten der Bayern nun die erste konkrete Annäherung stattgefunden. Wie die Zeitung ‚Österreich‘ berichtet, bietet der Rekordmeister dem 21-Jährigen eine Verlängerung über vier Jahre bis 2019 an. Verdienen soll Alaba künftig sechs Millionen statt der bisherigen rund 1,5 Millionen Euro.

Bayern ist mein erster Ansprechpartner und den Rest wird man sehen. Es ist kein Geheimnis, dass ich mich hier wohlfühle“, hatte der pfeilschnelle Linksfuß vor rund einem Monat verkündet. Offen bleibt jedoch, inwieweit sich der FC Bayern zu Alabas Wunsch positioniert hat, auf absehbare Zeit eine andere Rolle zu übernehmen.

Fazit: Der FCB hält nicht nur fußballerisch, sondern auch charakterlich große Stücke auf seinen Jungstar, der schon in jungen Jahren soviel Verantwortung übernimmt. Ihn an die europäische Konkurrenz zu verlieren, werden Matthias Sammer und Co. nicht riskieren. Alaba soll auch in Zukunft ein wichtiger Faktor sein – aus Sicht des Vereins am liebsten auf der Linksverteidiger-Position.