Neymar-Berater glaubt nicht an Bayern-Wechsel

Neymar-Berater glaubt nicht an Bayern-Wechsel

22.02.2013 - 11:04 Fußball Deutschland » Bundesliga Kommentare

Im Visier der europäischen Top-Klubs: NeymarIm Visier der europäischen Top-Klubs: Neymar©Maxppp

Zu welchem europäischen Spitzenklub es Neymar im Anschluss an die WM 2014 ziehen wird, ist offen. Ohne Chance ist laut einem Berater des Brasilianers der FC Bayern. Neben dem FC Barcelona liegt Paris St. Germain aussichtsreich im Rennen um das Ausnahmetalent vom FC Santos.

Neymar ist die große Hoffnung der Fußballfans in Brasilien. Der 21-jährige Offensivspieler soll die ‚Seleção‘ 2014 im eigenen Land zum Weltmeistertitel führen. Im Anschluss an das Turnier wird der Tempodribbler vom FC Santos mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nach Europa wechseln. Zu welchem Klub es den Youngster ziehen wird, ist weitestgehend offen.

Zuletzt schien sogar der FC Bayern München im Rennen um den kommenden Weltstar zu sein. „Das ist ein großer Verein mit Spielern von außergewöhnlicher Qualität. Ich könnte mir Bayern München durchaus vorstellen. Es gibt jetzt nichts, was dagegen spricht“, erklärte Neymar im Anschluss an das Länderspiel gegen England. Laut Junior Pedroso, der rechten Hand von Neymar-Berater Wagner Ribeiro, ist der Rekordmeister im Werben um das Ausnahmetalent ohne Chance.

Ich glaube nicht, dass er nach München wechseln wird. Das ist ein kompliziertes Thema. Für die Bayern spricht, dass sie mit Pep Guardiola einen Weltklassetrainer verpflichtet haben. Aber Neymar stehen alle Türen offen“, sagt Pedroso im Gespräch mit ‚Le 10 Sport‘, „Paris St. Germain ist definitiv eine Option, aber es besteht kein Kontakt zu den Verantwortlichen. Ich denke, er sollte bereits vor der WM nach Europa wechseln, doch Santos möchte ihn nicht gehen lassen.

Ganz vorne im Rennen um Neymar liegt der FC Barcelona. Der Vater des Ballkünstlers erklärte jüngst, dass sein Sohn beim katalanischen Spitzenklub am besten aufgehoben wäre. Daneben locken vor allem Manchester City und der FC Chelsea mit dem großen Geld. Eine Entscheidung in dem Wettbieten fällt wohl erst im kommenden Jahr.

Martin Müller-Lütgenau

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Suche