Neymar will Paris St. Germain verlassen – am liebsten Richtung Ex-Klub FC Barcelona. Und französische Medien berichteten jüngst, dass die Chancen gut stehen. PSG und Barça nähern sich an. Klar ist: Ein Neymar-Transfer würde einen Domino-Effekt nach sich ziehen, in Paris bräuchte man Ersatz, in Barcelona würde der ein oder andere Spieler über Abschied nachdenken.

Profitieren könnte davon im Fall der Fälle auch der FC Bayern. Francesc Aguilar von der ‚Mundo Deportivo‘ schildert den Plan der Münchner: Der Rekordmeister warte derzeit ab, ob ein Neymar-Wechsel Formen annimmt. Geht es nach Barcelona, wolle Bayern es bei Ousmane Dembélé probieren.

Der Ex-Dortmunder habe Priorität gegenüber der Personalie Philippe Coutinho. Den Brasilianer soll sein Berater in München ebenso wie bei anderen Vereinen angeboten haben. Auch in Paris wird Coutinho gehandelt. Die Premier League ist seit vergangenem Donnerstag kein Thema mehr, das Transferfenster auf der Insel ist geschlossen.

Bale auf der Suche

Neymars Plan B lautet Real Madrid. Geht es zu den Königlichen, müsste sich wohl auch der FC Bayern umorientieren. Ebenso wie Gareth Bale, der ohnehin keine Rolle mehr in Zinedine Zidanes Planungen spielt. Der 30-jährige Waliser wurde den Münchnern bereits offeriert, berichtet Francesc Aguilar.

PlausibelFT-Meinung: Unabhängig von diesen Gedankenspielen ist die (fast) fixe Leih-Personalie Ivan Perisic zu betrachten, die Münchner wollen bekanntermaßen zwei neue Flügelspieler an Bord holen. Hochkaräter Leroy Sané fällt ein halbes Jahr aus. Gut denkbar also, dass die Bayern den Blick Richtung Barcelona und Madrid wenden.