Der Kreis der Anwärter auf die Verpflichtung von Alexander Nübel lichtet sich. „Ein, zwei Vereine sind eher chancenlos, aber Schalke definitiv nicht“, verriet Stefan Backs, Berater des Torhüters, im Podcast ‚Fever Pit’ch‘. Um welche Vereine es sich spezifisch handelt, gibt der Spielerberater nicht preis. Der FC Schalke 04 gehört jedenfalls nicht dazu. Schließlich hat der Revierklub laut Backs ein „sehr, sehr gutes Angebot abgegeben“.

Als Interessenten wurden in den vergangenen Monaten der FC Bayern, RB Leipzig und auch Borussia Dortmund gehandelt. „Ich selbst bin ja Dortmunder, daher wäre ein Wechsel zu Bayern gar nicht so einfach für mich“, gewährt Backs interessante Einblicke, „aber es geht hier nicht um mich.“

Entscheidung erst im Winter?

Sportvorstand Jochen Schneider hatte dem ehemaligen U21-Nationaltorwart zuletzt keine Deadline gesetzt. Dementsprechend lange könnte Nübel mit seiner Entscheidung warten. „Die Position des Torhüters ist eine spezielle, weswegen eine Entscheidung für die Zukunft wohlüberlegt sein muss. Bevor er sich bindet, muss er die Chance haben, sich konkret anzuhören, welche Möglichkeiten er hat“, so Backs weiter.

Laut Statuten darf Nübel aber noch gar nicht mit anderen Vereinen verhandeln. Dies ist erst ab Januar offiziell gestattet. „Vereine hinterlegen ihr Interesse bei mir und ich gebe das weiter“, erklärt Backs. Dies reicht jedoch nicht, um alle Möglichkeiten abzuwägen. Mit einer Entscheidung vor der Winterpause ist daher kaum zu rechnen.