Die vertragliche Zukunft von Alexander Nübel bleibt offen. Der 23-Jährige entwickelt sich auf Schalke zu einer Identifikationsfigur, könnte das neue Gesicht der Mannschaft werden. Sein Vertrag bei den Königsblauen läuft allerdings 2020 aus. Eine Verlängerung bis 2024 könnte sein Gehalt von aktuell rund 600.000 Euro jährlich laut einem Bericht der ‚Sport Bild‘ verzehnfachen.

Neben der deutlichen Gehaltserhöhung soll der neue Vertrag Ausstiegsklauseln beinhalten, die von Jahr zu Jahr sinken. So wäre Nübel bereits 2021 für maximal 20 Millionen Euro zu haben. „Ich glaube, wir haben eine Chance. Das ist mein Gefühl aus den Gesprächen heraus“, wird Trainer David Wagner zitiert.

Bayern bietet weniger

Vor allem der FC Bayern streckt seine Fühler nach dem Torhüter aus. Die Münchner sehen in dem 23-Jährigen den potenziellen Nachfolger von Manuel Neuer, sobald dieser seine Karriere beendet. Laut der ‚Sport Bild‘ bietet der deutsche Rekordmeister Nübel ebenfalls einen Vierjahresvertrag an. Nübels Gehalt in München wäre dem Bericht zufolge jedoch geringer als in Gelsenkirchen.

Eine Stammplatzgarantie erhält Nübel in München ebenso nicht. Neuer soll unbedingt noch einmal längerfristig gebunden werden. Und die deutsche Nummer eins betonte bereits, den Torwart-Job nicht teilen zu wollen.

Geldfrage nicht ausschlaggebend

Seine Zukunft macht Nübel ohnehin nicht nur vom Gehalt abhängig. Der gebürtige Paderborner ist sehr heimatverbunden: „In einer Stunde bin ich zu Hause. Daher fahre ich manchmal auch nach dem Training heim, wenn zum Beispiel ein Kumpel Geburtstag hat oder etwas in der Familie ansteht“. Von München aus lässt sich dieses Vorhaben jedenfalls nicht mehr so einfach gestalten. Ausgang offen.