Die TSG Hoffenheim hat sich im Rennen um Diadie Samassékou durchgesetzt. Der Sechser, an dem zwischenzeitlich auch Klubs wie Borussia Dortmund, Paris St. Germain und der FC Liverpool Interesse bekundeten, unterschreibt beim Bundesligisten einen Vertrag bis 2024.

RB Salzburg kassiert dem Vernehmen nach eine Ablöse von rund 14 Millionen Euro Ablöse. Kein Problem für die Kraichgauer, die mit den Verkäufen von Nadiem Amiri, Kerem Demirbay, Nico Schulz und Joelinton in diesem Sommer schon rund 110 Millionen Euro eingenommen haben.

„Power und Spielintelligenz“

Manager Alexander Rosen beschreibt den Neuzugang als „extrem spannend und vielversprechend. Er verfügt über ein enormes Potenzial und blickt trotz seines Alters bereits auf einen erheblichen Erfahrungsschatz an internationalen Einsätzen zurück. Einen solch hoch veranlagten Spieler mit dieser Power und Spielintelligenz zu diesen Rahmenbedingungen an uns binden zu können, erfüllt uns mit großer Freude und auch einer Portion Stolz.“

Samassékou sagt über seinen Wechsel nach Hoffenheim: „Ich bin sehr gespannt auf die TSG und die Bundesliga. Ich habe mich bewusst für diesen Verein entschieden. Hoffenheims Ruf, Talente zu fördern, zu stärken und weiterzuentwickeln, ist über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt.“

2015 war Samassékou aus seiner malischen Heimat zum österreichischen FC Liefering gewechselt. Vom Salzburger Farmteam ging es 2016 weiter zu RB. Die Bilanz des 23-Jährigen: Drei Meisterschaften, zwei Pokalsiege und das Halbfinale der Europa League. Jetzt steht für den defensiven Mittelfeldspieler der nächste Karriereschritt an.