Über seine Verpflichtung habe ich mich sehr gefreut, weil er Qualität hat. Er hilft uns. Er hat eine gute Technik, eine gute Präsenz auf dem Platz und einen guten Abschluss“, frohlockt der Fußballgott himself Alex Meier über den Coup, den seine Vorgesetzten eingefädelt haben. Offenbar hat Fredi Bobic bei der Verpflichtung von Kevin-Prince Boateng aber einen Kompromiss eingehen müssen.

Er hat für drei Jahre bei Eintracht Frankfurt unterschrieben, hat aber eine Klausel, dass er, wann immer er will, zu Las Palmas zurückkehren kann“, verrät UD Las Palmas-Präsident Miguel Ángel Ramírez gegenüber dem Inselsender ‚Canarias Radio‘. Und der spanische Erstligist würde den 30-Jährigen, der sich in der vergangenen Saison in 29 Spielen für 15 Tore verantwortlich zeichnete, nur zu gerne wieder auf Gran Canaria begrüßen: „Wenn er möchte, wird er wieder kommen. Wir werden ihm immer einen Platz reservieren, da er alles für uns gegeben hat.

In der hessischen Offensive hat der gebürtige Berliner neben dem ebenfalls neuverpflichtenden Sébastien Haller direkt eine tragende Rolle übernommen. Boateng kam bei bislang allen Bundesligapartien zum Einsatz und erzielte am vergangenen Wochenende beim 1:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach sein erstes Saisontor.

PlausibelFT-Meinung: Es ist gut vorstellbar, dass sich Boateng eine Hintertür in Form einer Ausstiegsklausel gesichert hat. Ein solcher Passus soll bereits in Las Palmas Teil des Arbeitsvertrags gewesen sein. Dass der Offensivspieler Frankfurt aber schon wieder verlassen will, ist angesichts des starken Saisonstarts nicht zu erwarten.