Jérôme Boateng hat vom FC Bayern München die Wechselfreigabe für diesen Sommer erhalten. Voraussetzung ist laut Hasan Salihamidzic „ein seriöses Angebot“ für den verdienten Innenverteidiger. Und ein solches könnte von Paris St. Germain kommen.

Laut ‚Sport Bild‘ könnte der Scheichklub in den Poker um Boateng einsteigen. In finanzieller Hinsicht würde sich PSG wohl nicht lumpen lassen. Auf der anderen Seite erscheint fraglich, inwieweit Karl-Heinz Rummenigge sich als vehementer Verfechter des Financial Fairplay mit dem Scheichklub an einen Tisch setzen möchte.

Interesse an Alaba

Noch wesentlich dringlicher ist für Paris-Trainer Thomas Tuchel die Suche nach einem neuen Linksverteidiger. ‚Sport Bild‘ zufolge besteht Interesse an David Alaba. Der Österreicher könnte an der Seine der neue Platzhirsch auf der bisherigen Problem-Position werden. Yuri Berchiche ist zu Athletic Bilbao abgewandert, Layvin Kurzawa genießt im Klub kein besonders hohes Standing.

Ich bleibe beim FC Bayern. Ich habe Vertrag bis 2021. Ich fühle mich in München sehr wohl. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen“, ließ Alaba allerdings erst vor einigen Wochen wissen. Damals reagierte er auf Gerüchte um einen Wechsel zu Real Madrid. Ob das Werben von PSG Wesentliches an seinem Standpunkt ändern würde, ist fraglich.

FT-Meinung: Boateng ist verkäuflich, auch wenn der FC Bayern höchstwahrscheinlich ungerne Geschäfte mit PSG macht. Bei Alaba ist ein Abschied eigentlich nicht denkbar, zumal Juan Bernat in diesem Sommer voraussichtlich den Hut nehmen wird.