Seit seinem Wechsel zu RB Leipzig hat sich Timo Werner in neue fußballerische Sphären geschossen. Nicht umsonst wollen die Sachsen unbedingt mit dem 21-jährigen Torjäger verlängern. Zählbares kam bei den Verhandlungen bisher jedoch nicht heraus.

Die ‚Bild‘ spekuliert, dass dies auch mit den Richtlinien des Financial Fairplays der UEFA zusammenhängen könnte. Demnach könne RB das Gehalt des Nationalspielers nur dann im gewünschten Maß anheben, wenn sie „Einnahmen generieren, die nicht vom Hauptsponsor kommen.“

Eine solche Finanzspritze könnte der Achtelfinal-Einzug der Champions League mit sich bringen, den die Leipziger am heutigen Mittwochabend gegen Besiktas perfekt machen können. Werner ist derzeit bis 2020 an den Klub gebunden. Sein Gehalt soll bei drei Millionen Euro liegen.

FT-Meinung: Ob eine Werner-Verlängerung tatsächlich von dem möglichen Einzug ins Champions League-Achtelfinale abhängt, muss hinterfragt werden. RB wird sicherlich Mittel und Wege finden, auch eine hochdotierte Verlängerung umzusetzen. Es scheint eher, als wolle die ‚Bild‘ zusätzliche Spannung in das Entscheidungsspiel bringen.