Jürgen Klopp und der FC Liverpool lassen bei der Personalie Naby Keïta von RB Leipzig einfach nicht locker. Nachdem die Reds noch vor Kurzem mit einem Angebot in Höhe von 65 Millionen Euro bei den Sachsen scheiterten, wird an der Anfield Road offenbar an einer neuen Mega-Offerte gebastelt.

Wie der ‚Daily Mirror‘ berichtet, hat Jürgen Klopp nach der Verpflichtung von Mohamed Salah Allroundkünstler Keïta zum Transferziel Nummer eins erklärt. So sollen die Reds bereit sein, sagenhafte 80 Millionen Euro für den Mittelfeldmotor aus Guinea auf den Tisch zu legen - ebenjene Summe, welche die ‚Bild‘ Ende Juni noch als Schmerzgrenze seitens der Leipziger auserkor. Zusätzlich sollen dem Spieler nahestehende Quellen vermeldet haben, dass der 22-Jährige durchaus mit einem Wechsel zum FC Liverpool liebäugle.

Inwiefern eine Hemmschwelle aber überhaupt besteht, ist fraglich. Schließlich ließ Manager Ralf Rangnick bereits vor Öffnung des Sommertransfermarktes verlauten: „Es gibt keinerlei Schmerzgrenzen, auch nicht im dreistelligen Bereich.“ Und auch Trainer Ralph Hasenhüttl bekräftigte am gestrigen Samstag, dass man nicht gewillt sei, lediglich als Ausbildungsverein für die internationalen Topvereine zu fungieren.

WunschdenkenFT-Meinung: Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass Jürgen Klopp ein Fan und Bewunderer von Keïta ist. Den Reds würde der Shootingstar der abgelaufenen Bundesliga-Spielzeit gut zu Gesicht stehen. Und selbst wenn der Spieler selbst sich einen Wechsel an die Anfield Road vorstellen kann, wird man in Leipzig auf den bis 2020 laufenden Kontrakt des Mittelfeldlenkers pochen und diesen als Herzstück und Erfolgsgaranten unter keinen Umständen ziehen lassen.