Eintracht Frankfurt wird den Abschied von Ante Rebic wohl nicht verhindern können. Voraussetzung für einen Transfer ist allerdings, dass ein Klub bereit ist, rund 50 Millionen Euro Ablöse in die Bankenmetropole zu überweisen. Laut ‚Sport Bild‘ sind das am ehesten die englischen Interessenten Manchester United, Arsenal, Liverpool und Tottenham Hotspur.

Dabei hat Rebic selbst eigentlich eine ganz andere Präferenz. Dem Fachblatt zufolge würde er am liebsten „Niko Kovac zum FC Bayern folgen“. Der 46-Jährige ist so etwas wie Rebics Mentor. Einst verhalf er ihm 20-jährig zum Debüt in der Nationalmannschaft, dann formte er ihn in Frankfurt zu dem Spieler, der er heute ist.

Keine Kovac-Forderung

In München blickt man der Personalie derweil entspannt entgegen. „Er ist ein toller Spieler, mich freut es, dass er so spielt, auch bei der Weltmeisterschaft. Ich weiß, worauf sie hinaus wollen, er würde vielen Mannschaften gut zu Gesicht stehen“, ließ Kovac seinen Wunsch während seiner Antrittspressekonferenz durchscheinen. Von einer Forderung, Rebic in diesem Sommer an die Säbener Straße zu lotsen, ist der Neu-Trainer jedoch weit entfernt.

Dabei wäre Rebic ein Spieler, der den Münchnern vor allem perspektivisch sehr gut zu Gesicht stünde. Der dynamische Rechtsfuß kann sowohl auf beiden Außenbahnen als auch im Sturmzentrum agieren. Er könnte Robert Lewandowski entlasten und eines Tages beerben. Ähnliches gilt für Franck Ribéry und Arjen Robben, auch wenn Rebic kein ausgenommener Dribbler ist.

PreisfrageFT-Meinung: Sollte Rebic tatsächlich nicht unter 50 Millionen Euro zu haben sein, werden die Bayern wohl schon aus prinzipiellen Gründen von einer Verpflichtung absehen. Frankfurt seinerseits hat keine Not, den Angreifer unter Marktwert nach München zu verkaufen, sofern die Engländer die Forderungen erfüllen wollen.