2008 oder 2009 wollten mich alle großen Klubs haben, Juventus, Inter, Milan, Barça, Real, Chelsea, Manchester. Natürlich habe ich über einen Wechsel nachgedacht“, plaudert Franck Ribéry im ‚kicker‘-Interview aus dem Nähkästchen.

Zu diesem Zeitpunkt hatte der französische Tempodribbler erst ein respektive zwei Jahre sein Können bei Bayern München unter Beweis gestellt. 2007 hatte der FCB 25 Millionen Euro an Olympique Marseille überwiesen. Die Summe hätten die Münchner um ein Vielfaches wieder einspielen können.

Die Klubbosse entschieden sich anders, wie Ribéry verrät: „Im Nachhinein muss ich mich bei Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge bedanken, sie haben oft mit mir gesprochen. Ich bin jetzt zehn Jahre hier, habe alles gewonnen, meiner Familie geht es gut und ich bin glücklich.

Für immer FC Bayern?

343 Mal lief Ribéry für die Bayern auf, sein größter Triumph war zweifelsfrei der Gewinn der Champions League. Ans Aufhören oder einen Vereinswechsel denkt der mittlerweile 33-Jährige aber noch nicht: „Ich spiele, bis mein Knie, mein Sprunggelenk oder mein Rücken Stopp sagen. Auf Top-Niveau geht das vielleicht noch zwei, drei Jahre, wenn ich mich nicht verletze. Ich habe immer gesagt, Bayern ist mein letzter Klub in Europa.

Seinen Vertrag hat Ribéry November bis 2018 verlängert. Danach würde der Rechtsfuß gern in München bleiben. „Die Frage ist für Uli und Kalle, ob sie einen Platz für mich im Verein haben“, liebäugelt Ribéry mit einer Rolle beim Rekordmeister, „ich habe eine richtig gute Beziehung zum Verein. Vielleicht werde ich später Trainer, aber mit Kindern.