Bis zur Winterpause wird der FC Bayern mit Hansi Flick weitermachen. So hatte es Karl-Heinz Rummenigge Mitte November angekündigt. Seitdem hat der Interimscoach den besten Start aller Trainer in der Geschichte der Münchner hingelegt. Daran ändert auch die gestrige durchaus unglückliche 1:2-Niederlage gegen Bayern Leverkusen nichts.

Derzeit spricht viel dafür, mit Flick über die Winterpause hinaus weiterzumachen. Das sieht auch Rummenigge so. „Ich denke, es ist wichtig, dass wir mit ihm und in ihm einen Trainer gefunden haben, der gut zur Mannschaft passt. Wir haben verabredet, dass wir erstmal bis zum Winter weitermachen, dann setzen wir uns nach dem letzten Spiel mit ihm gemeinsam hin, werden das besprechen und dann möglicherweise mit ihm auch darüber hinaus weitermachen“, so der Klubchef vor Medienvertretern im Rahmen der Initiative FC Bayern Digital Campus.

Langfristiger Verbleib nicht undenkbar

Rummenigge scheint auch eine langfristige Anstellung von Flick nicht auszuschließen. Auf die Nachfrage, ob auch ein Engagement über den Sommer hinaus vorstellbar sei, will der 64-Jährige nichts ausschließen: „Das werden wir in aller Ruhe besprechen.“

Flick hatte das Traineramt bei den Bayern Anfang November interimsweise von Niko Kovac übernommen. In seinen ersten vier Spielen konnte der 54-Jährige vier Siege bei einem Torverhältnis von 16:0 einfahren. Auch bei der 1:2-Niederlage gegen die Werkself zeigte die Elf des gebürtigen Heidelbergers eine starke Leistung. Laut Rummenigge war es „die beste Bundesliga-Partie der Saison“. Worte, die Flick gerne hören wird.