Karl-Heinz Rummenigge ist überzeugt, dass Thomas Müller dem FC Bayern über den Winter hinaus erhalten bleiben wird. „Das Verhältnis zwischen Thomas und dem FC Bayern ist total intakt. Er wird ein wichtiger Bestandteil unseres Klubs bleiben“, äußert sich der Vorstandsvorsitzende der Münchner in der ‚Welt am Sonntag‘.

Zuvor ließ Müller im ‚kicker‘ durchblicken, dass ein Abschied im Winter für ihn durchaus eine Option ist: „Wenn das Trainerteam mich in Zukunft nur noch in der Rolle des Ersatzspielers sieht, muss ich mir meine Gedanken machen. Dafür bin ich einfach zu ehrgeizig.“

Rummenigge kann die Unzufriedenheit des Bayern-Urgesteins verstehen: „Wenn Thomas zufrieden auf der Bank sitzen würde, wäre er im falschen Verein.“ Momentan muss sich Müller hinter Philippe Coutinho einsortieren, der auf der Zehn gesetzt ist.

Kovac-Aussage „nicht glücklich“

Die öffentliche Debatte um Müllers Zukunft hatte Trainer Niko Kovac losgetreten, der mit Blick auf den Konkurrenzkampf der beiden Offensivspieler sagte: „Wenn Not am Mann sein sollte, wird er (Müller, Anm. d. Red.) mit Sicherheit auch seine Minuten bekommen.“

Laut Rummenigge hat es inzwischen ein klärendes Gespräch gegeben: „Niko und Thomas haben sich am vergangenen Sonntag ausgesprochen. Seine Aussage war nicht glücklich. Ich glaube, Thomas ist nicht nachtragend, und natürlich ist er kein Notnagel. Er muss trotzdem mit der Situation seriös umgehen. Das tut er vorbildlich.“