Dem FC Schalke 04 droht im Sommer ein gewaltiger Umbruch. Trotz der sportlich erfolgreichen Saison der Gelsenkirchener wird der Tabellenzweite in der kommenden Spielzeit definitiv ohne Leon Goretzka auskommen müssen. Zudem ist ein Abgang von Max Meyer möglich, bei Matija Nastasic, Thilo Kehrer, Nabil Bentaleb und Yevhen Konoplyanka steht eine Entscheidung über den Verbleib im Pott über den Sommer hinaus ebenfalls noch aus.

Im Hintergrund arbeitet Manager Christian Heidel schon an der Verpflichtung neuer Spieler. Sie könnten die Lücke schließen, die Goretzka, Meyer und Co. hinterlassen. So bringt die ‚Sport Bild‘ die Mittelfeldspieler Nicolai Müller (30) vom Hamburger SV, Marko Marin (29) von Olympiakos Piräus und Zlatko Junuzovic (30) von Werder Bremen ins Spiel.

Bremen geht für Junuzovic nicht ans Limit

Laut ‚Bild‘ laufen die Verhandlungen zwischen dem Österreicher und Bremen nur schleppend. Der Kapitän des Kohfeldt-Teams galt lange Jahre als Herzstück der Nordlichter. Der auslaufende Vertrag soll aber nun, nach einer bisher mäßigen Junuzovic-Saison, nur verlängert werden, wenn der Standardspezialist viele leistungsbezogene Aspekte akzeptiert. Er soll nicht mehr um jeden Preis gehalten werden.

Bereits in den vergangenen Tagen wurde bekannt, dass der Name Dominique Heintz vom 1. FC Köln beim S04 für die Innenverteidigerposition diskutiert wird. Nach FT-Informationen spielt zudem der Spanier Chema von UD Levante eine Rolle in Heidels Überlegungen. Beide kommen für die Nachfolge von Nastasic und Kehrer infrage.

FT-Meinung: Junuzovic und der FC Schalke wurden schon in der Vergangenheit miteinander in Verbindung gebracht. Auch zu Müller und den Gelsenkirchenern sind Gerüchte nichts Neues. Einzig der Name Marin wurde bisher rund um die Veltins-Arena nicht genannt. Alle drei Akteure sind erfahren und stehen für Spielwitz hinter der Sturmreihe. Finanziell wären diese Optionen für Schalke darstellbar. Müllers und Junuzovics Stärkenprofil würde Schalker guttun, die Personalie Marin wirkt dagegen unrealistisch.