Schaaf fürchtet: Bremen nur Durchgangsstation für Arnautović

Schaaf fürchtet: Bremen nur Durchgangsstation für Arnautović

22.02.2013 - 08:14 Fußball Deutschland » Bundesliga Kommentare

Werder Bremen bangt um Marko ArnautovicWerder Bremen bangt um Marko Arnautovic©Maxppp

Marko Arnautović wird das Trikot des SV Werder Bremen zumindest bis zum Sommer tragen. Gleichwohl befürchtet Thomas Schaaf, dass der Österreicher den Bundesligisten früher oder später verlassen wird. Die Grün-Weißen wollen dennoch alle Hebel in Bewegung setzen, um den Flügelspieler langfristig zu binden.

Die Erleichterung war groß bei den Verantwortlichen des SV Werder Bremen. Marko Arnautović wird den Bundesligisten in diesem Winter nicht verlassen. Ein Angebot von Dynamo Kiew lehnten sowohl der Klub als auch der Spieler ab. Zumindest bis zum Saisonende kann Thomas Schaaf weiter auf den österreichischen Flügelspieler bauen, der in der laufenden Saison nach langer Anluafphase zu den absoluten Leistungsträgern bei den ‚Grün-Weißen‘ zählt.

Gleichwohl befürchtet das Trainerurgestein, dass Arnautović Bremen früher oder später verlassen wird. „Wir wissen, dass wir für Marko nur eine Zwischenstation sind. Er wird für einen sehr reichen und sehr guten Klub spielen, die Qualitäten dafür hat er. Das kann aber auch erst in drei, vier oder fünf Jahren sein“, sagt Schaaf gegenüber der Syker ‚Kreiszeitung‘. Ziel sei es, den bis 2014 datierten Vertrag mit dem Nationalspieler zeitnah zu verlängern: „Wir wollen den Weg mit ihm weitergehen. Wie lange er bleibt, wird man sehen.

Arnautović langfristig an der Weser zu binden, soll das Erstlingswerk des neuen Geschäftsführers Thomas Eichin werden. Der ehemalige Manager der Kölner Haie ist sich der Schwierigkeit des Unterfangens bewusst: „Marko kann den Unterschied ausmachen. Das wissen wir, das wissen aber auch andere Vereine.“ Schaaf setzt in den anstehenden Gesprächen auf den Wohlfühlfaktor in Bremen. „Wir haben zweieinhalb Jahre gut zusammengearbeitet. Und wir haben Marko ein gutes Stück vorangebracht. Das weiß er, das erkennt er“, erklärt der Übungsleiter voller Zuversicht.

Martin Müller-Lütgenau

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