In den letzten Jahren war Schalke 04 regelmäßig einer der Hauptakteure auf dem Transfermarkt. Felix Magath hat eine große Schwäche für das Geschehen an der Wechselbörse. Doch auch ohne den 57-Jährigen in der Verantwortung wird es um die ‚Knappen‘ nicht ruhiger. Möglich machen es der spektakuläre Verkauf von Manuel Neuer an den FC Bayern München und der Plan, Jens Lehmann zu verpflichten.

Derzeit ruht diese Personalie jedoch. „Es gibt keinen neuen Stand“, erklärt Schalke-Manager Horst Heldt im ‚kicker‘. Klar sei nur, dass es neben Lehmann noch weitere Kandidaten gebe. Zu diesen zählt Christian Gratzei von Sturm Graz. Während es bei der heißesten Personalie keine Neuigkeiten gibt, arbeitet Heldt mit Hochdruck daran, den Kader von einigen Altlasten aus der Magath-Zeit zu befreien.

Den Anfang macht Tore Reginiussen. Der Norweger, der nur ein Bundesligaspiel für die ‚Knappen‘ bestritt, wechselt zu Odense BK. Der 25-Jährige spült laut Quelle etwa 400.000 Euro auf die ‚königsblauen‘ Konten. Auch bei Christian Pander sprechen laut ‚kicker‘ die Anzeichen dafür, dass sich die Wege des 27-Jährigen und der ‚Knappen‘ trennen werden. „Wir haben in dieser Woche einen Gesprächstermin. Danach schauen wir, wie es weitergeht“, verrät Heldt.

Eine Lösung soll ebenfalls für Carlos Zambrano gefunden werden. Ob die TSG Hoffenheim ein Teil dieser sein wird, steht zu bezweifeln. Heldt ist noch immer in Rage, dass die Kaichgauer den 21-Jährigen ohne sein Wissen zum Medizincheck baten. „Gibt es keine öffentliche Klarstellung der Situation, behalte ich mir vor, die Verbände einzuschalten“, erklärt der Manager.

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