Nabil Bentaleb hat sich reumütig gezeigt. Trotz seiner Nichtberücksichtung für den Kader im Spiel gegen die TSG Hoffenheim erschien der Algerier in der Kabine. „Er hat tadellos reagiert und sich hinterher mit der Mannschaft über den Sieg gefreut“, berichtet Christian Heidel im ‚kicker‘.

Innerhalb der Mannschaft wird Bentaleb seit einiger Zeit kritisch beäugt. Vor allem seine Trainingsleistungen ließen seit Wochen zu wünschen übrig. Darüber hinaus zeigte sich der hochveranlagte Linksfuß in Mannschaftsbesprechungen gegenüber Trainer Domenico Tedesco uneinsichtig und leistete Widerworte.

19 Millionen Euro hatte Schalke erst im Sommer für Bentaleb auf den Tisch gelegt, um ihn nach seiner Leihe fest von Tottenham Hotspur zu verpflichten. Zurückgezahlt hat der 23-Jährige die immense Investition bislang nicht.

FT-Meinung: Auch im Anschluss an seinen Schulterschluss mit dem Team wird Bentaleb unter Beobachtung stehen. Störfeuer innerhalb des Teams kann sich Tedesco mit Blick auf das ohnehin unruhige Umfeld auf Schalke gar nicht leisten. Fußballerisch hat Bentaleb die Qualität, um bei Königsblau eine Führungsrolle einzunehmen.