Schalke 04 befindet sich auf der Suche nach einem neuen Torjäger. Der Wintertransfermarkt hält dabei einige Optionen bereit. „Es schwirren zwar Namen durch den Klub wie etwa Eren Derdiyok, Sandro Wagner oder Divock Origi“, berichtet die ‚Sport Bild‘. Dennoch gebe es für Schalke-Manager Christian Heidel und Trainer Domenico Tedesco bislang „keinen gemeinsamen Kandidaten“.

Derdiyok erlebt seinen zweiten Frühling

Neu in der Verlosung ist laut dem Sportblatt Eren Derdiyok. Der ehemalige Nationalspieler der Schweiz verdient mittlerweile sein Geld bei Galatasaray in der türkischen Metropole Istanbul. Seine Trefferquote zur aktuellen Saison kann sich sehen lassen: Sechs Saisontore in zwölf Ligaeinsätzen. Dazu markierte der 30-Jährige zwei Tore bei vier Champions League-Einsätzen.

Derdiyok ist in der Bundesliga kein Unbekannter. Zwischen 2009 und 2014 stürmte der Torjäger für Bayer Leverkusen und die TSG Hoffenheim. Während seiner Zeit bei der Werkself zeigte Derdiyok seine Qualitäten. In 138 Pflichtspielen erzielte er 35 Tore. Darüber hinaus steuerte der Rechtsfuß 18 Assists bei.

Allzu teuer wäre Derdiyok wohl nicht: Der ehemalige Bundesliga-Legionär steht bei Galatasaray nur noch bis zum Sommer unter Vertrag. Insofern wäre eine mögliche Ablöse überschaubar.

Erfahrener Mann soll für Durchschlagskraft sorgen

Interesse an Wagner und Origi wird Schalke 04 derweil schon länger nachgesagt. Sowohl der ehemalige deutsche Nationalspieler als auch der Ex-Wolfsburger kommen bei ihren aktuellen Arbeitgebern kaum zum Zuge. Wagner erhielt in der laufenden Saison 138 Minuten Einsatzzeit, Origi stand lediglich 72 Minuten für den FC Liverpool auf dem Platz.

Besonders Wagner strahlte vor seinem Wechsel zu Bayern München große Torgefahr aus. Bei seinen Bundesliga-Stationen Darmstadt und Hoffenheim traf der 31-Jährige jeweils zweistellig. Origi hingegen kann in seinen jungen Jahren keine vergleichbare Trefferquote vorweisen.

Reservisten bei europäischen Topklubs im Blick

Zuletzt kursierten auch Gerüchte um Nikola Kalinic und Vincent Janssen. Die beiden Kandidaten nehmen bei ihren Klubs Atlético Madrid und Tottenham Hotspur eine untergeordnete Rolle ein. Wechsel scheinen möglich.

PlausibelFT-Meinung: Dass Schalke Ausschau nach einer neuen Nummer neun hält, erscheint sinnvoll. Weil Sturmspitze Guido Burgstaller länger auszufallen droht, besteht definitiv Handlungsbedarf. Derdiyok kennt, ebenso wie Wagner und Origi, die Bundesliga bestens aus alten Tagen und wird keine Eingewöhnungszeit brauchen. Aufgrund seines auslaufenden Vertrags scheint ein Wintertransfer im Bereich des Möglichen.